Passagierschiffstyp

Baureihe " Dichter - Klasse "

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Passagierschiffe "Dichter - Klasse"

Technische Daten und Informationen:

Die Schiffe wurden 1961 bis 1964 beim VEB "Edgar Andre" Werft Magdeburg gebaut.
(insgesamt wurden 8 Schiffe dieser Baureihe gefertigt )

 

Die Hauptdaten waren:

Länge über alles: 52,87 m
Breite über alles: 8,08 m
Seitenhöhe: ?? m
Tiefgang: 1,20 m
Antriebsanlage: Zweischraubenschiff
Maschinenanlage: Hauptmaschine Typ SKL 6 NVD 36 bei 360 U/min
Leistung dieser Baureihe: 2x 225 PS

Generatorsatz: 2x Typ SKL 2 NVD 21/2 mit 35 kW/220 Volt
max. Personenanzahl: 725 auf 3 Decks
Reisegeschwindigkeit: 13 km/h

Inenraum des FGS-Cecilienhof heute

4 dieser Schiffe bekam die Weiße Flotte Berlin / 2 erhielt die Weiße Flotte Potsdam und jeweils 1 Schiff wurden in Magdeburg und in Brandenburg/Havel beheimatet. Anfangs hatten die Schiffe nur ein kleines Steuerhaus - welches aber später im Zuge der Modernisierung gegen eine "große Schiffsbrücke" ausgetauscht wurde. Die Klassenbezeichnung erhielten die Schiffe aufgrund der Namensgebung mit überwiegend "Namen von deutschen Dichtern".

Haupteinsatzgebiet waren Mini-Kreuzfahrten oder Rundkurse. Diese Schiffe wurden überwiegend als "Musikdampfer" eingesetzt und waren gerade in den Sommermonaten begehrt wegen den Tanzveranstaltungen an Bord und dem großzügigem Platzangebot. Trotz der hohen Passagieranzahl von immerhin 750 Personen, waren diese Fahrten meistens restlos ausgebucht und schwer zu bekommen. Doch wenn auch nur ein beschränktes Fahrgebiet, insbesondere in Berlin, vorhanden war, erfreuten sich Fahrten mit diesen Schiffen großer Beliebtheit.

Alle Schiffe dieser Schiffsgattung sind auch heute noch aktiv - leider kaum noch in Ihren alten Stammgebieten. In Berlin und Potsdam ist jeweils noch 1 Schiff beheimatet. Zwei Schiffe werden heute im Hamburger Hafen genutzt, weitere 2 Schiffe im Uckermärkischen Raum (waren auch schon als Butterdampfer im Einsatz), die restlichen 2 Schiffe wurden nach Prag verkauft und fahren heute in Tschechien auf der Elbe. Sie kommen auch manchmal bis nach Dresden und können dort gesichtet werden.

(auch diese Schiffe hatten als DDR-Registriernummer ein - P - und eine Kennziffer)

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