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Nutzung
* Für die talwärts (stromab) fahrenden Schiffseinheiten der DDR war dieser Übergang nicht zuständig *
Dieser Grenzübergang war für die Abfertigung der Passagier- und Binnenfrachtschifffahrt zuständig. Genutzt hauptsächlich durch polnische Schiffe im Transit aus der BRD / Westberlin kommend ~ aber auch von DDR-Binnenschiffen, welche Frachtfahrten zum Oberlauf der Oder durchführten. Die Hauptfracht war dabei Steinkohle.
Desweiteren fand hier die Abfertigung der Passagierschifffahrt (Ausflugsfahrten) ins nahe gelegene Krosno statt. Die Fahrzeit mit den schnellen Wasserbussen des sowjetischen Typ´s "Saja", welche in Eisenhüttenstadt vorhanden waren, dauerte nur ca. 2 Stunden.

Abfertigung / Kontrolle
Die Abfertigungsanlagen befinden sich direkt vor der Mündung des Oder-Spree-Kanal in die < Oder > am dortigen Bollwerk.
Dort befindet sich eine Dalbenreihe - sowie zwei kleinere Grenz- und Abfertigungsgebäude, in dem sich auch bis zur Einstellung des Personen- Ausflugsverkehr in Eisenhüttenstadt ein Abfertigungsraum befand. Ebenfalls abgefertigt werden konnte hier die private Sportbootschiffahrt, welche aber nur einen verschwindend kleinen Anteil ausmachte, da kaum einer der Reisenden Interesse an einer Fahrt ins südliche Polen zeigte.
Die Abfertigung selbst ging unproblematisch vor sich, da es sich ja um eine "Friedens / Freudschaftsgrenze" handelt. Die deutschen Grenzangehörigen und der Zoll, betraten gemeinsam das Schiff über die Steganlage. Ein paar kurze Stichpunktkontrollen und nach Einsicht in die Frachtpapiere durch die Beamten der Zollverwaltung - und die Fahrt konnte fortgesetzt werden ...
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